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Kreideküste Rügen – eine der schönsten Sehenswürdigkeiten an der Ostsee

Kreidefelsen auf Rügen

Wer den Namen der Insel Rügen hört, verbindet dies meist automatisch mit der dort befindlichen Kreideküste Rügen. Diese gilt seit jeher als eines der schönsten und beliebtesten Ausflugsziele an der Ostsee. Und das nicht ohne Grund. Schließlich vereinen sich hier eine unglaublich schöne Landschaft, das Meer sowie gigantische Felswände, die dieses Stückchen Land zu etwas Erhabenem machen. Nicht umsonst wurde dieses Gebiet bereits im Jahr 2011 zum Welterbe der UNESCO erklärt.

Doch nicht nur die Kreideküste selbst lockt Touristen aus aller Welt an. Auch die hier befindlichen Sehenswürdigkeiten, zu denen beispielsweise der bekannte Königsstuhl gehört, sind bei Groß und Klein gleichermaßen beliebt.

Wir möchten Ihnen nachfolgend alle wichtigen Informationen zu der wunderschönen Kreideküste Rügen bieten.

Kreideküste Rügen – Kalk in Felsenform

Die Kreideküste Rügen besteht aus einer großen Felsformation, die über winzige Kalkalgen verfügt. Aus diesem Grunde hat sie ihren bekannten Namen erhalten. Sie ist etwa 11 Kilometer lang und durchschnittlich 80 Meter hoch.

Doch diese Kreideküste verändert sich von Jahr zu Jahr. So kommt es immer wieder zu Abgängen, bei denen Teile der Küste herunterbrechen und ins Meer oder auf den unterhalb der Felsen liegenden Strandabschnitt stürzen. Dies wiederum ist mit erheblichen Erschütterungen verbunden. Doch auch ohne große Abgänge wird die Kreideküste von Jahr zu Jahr kleiner.

All dies geht auf die verschiedenen Witterungseinflüsse zurück. So sorgen teilweise starke Regenfälle dafür, dass die Küste „ausgewaschen“ wird und somit jährlich um mehrere Zentimeter schrumpft. Und auch die Sonneneinstrahlung schwächt das Naturmaterial nachhaltig.

Die Gefahr an der Rügener Kreideküste

Aufgrund der herunterstürzenden Teile besteht ein hohes Sicherheitsrisiko. Deshalb sind Teile auf der Kreideküste gesperrt und dürfen nicht betreten werden. Und auch der Bereich unterhalb der Felsen sollte möglichst gemieden werden, denn die herunterfallenden Steine sind überaus gefährlich.

Nichts desto trotz besitzt die Kreideküste Rügen zahlreiche Areale, von denen aus Sie den herrlichen Ausblick auf das Meer genießen können.

Kreideküste Rügen – Königsstuhl und Viktoria-Sicht

Zu den bekanntesten und gleichzeitig beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Kreideküste, die übrigens auf der Halbinsel Jasmund, einem Teil der Insel Rügen, liegt, gehören der Königsstuhl und die Viktoria-Sicht.

Der Königsstuhl gilt mit ca. 118 Metern als die höchste Erhebung des Rügener Kreidefelsens. Südlich von diesem liegt die Viktoria-Sicht, ein Aussichtspunkt, von dem aus weite Teile der Umgebung zu bestaunen sind. Benannt wurde diese übrigens nach Kronprinzessin Viktoria. Sie war die Schwiegertochter des deutschen Kaisers Wilhelm I.

Weitere Sehenswürdigkeiten an der Kreideküste Rügen

Neben den beiden eben erwähnten bietet die Kreideküste Rügen weitere Highlights, die Sie sich bei Ihrem Besuch der wunderschönen Ostsee-Insel nicht entgehen lassen sollten.

  • Nationalpark-Zentrum

Das Nationalpark-Zentrum der Halbinsel Jasmund lädt Sie herzlich ein, die Umgebung zu erkunden und viele interessante Dinge zu erleben. So befindet sich hier nicht nur der Zugang zur Aussichtsplattform am Königsstuhl. Auch die beliebten Kletterbäume sind über das Nationalpark-Zentrum erreichbar.

  • Die Zeitschleuse

Im Nationalpark-Zentrum befindet sich die sogenannte Zeitschleuse. Diese bietet Ihnen herrliche Abwechslung an einem verregneten Tag. Lernen Sie auf eindrucksvolle Weise kennen, wie sich das Leben auf der Erde in 69 Millionen Jahren verändert hat.

  • Kap Arkona

In der Nähe des Kreidefelsens befindet sich zudem das wunderschöne Kap Arkona, einer der nördlichsten Punkte Deutschlands. Auch dort genießen Sie eine tolle Aussicht und Sie haben die Möglichkeit, den Leuchtturm zu erklimmen.

Kreideküste Rügen – Ihr Weg ins Abenteuer

Der Weg zur Kreideküste ist recht einfach zu finden. Am besten starten Sie von der kleinen Hafenstadt Sassnitz in Richtung Hagen. Von dort aus liegt der Königsstuhl etwa acht Kilometer entfernt. Während Ihrer Reise über den Hochuferweg werden Sie bereits erahnen können, welch grandiose Aussicht die Kreideküste Rügen Ihnen bietet.

In Hagen befindet sich ein großer Parkplatz, von dem aus Sie problemlos in den Nationalpark gelangen.

Insider-Tipp:

Der große Parkplatz ist vergleichsweise teuer. Wenn Sie stattdessen auf dem Parkplatz der „Kleinen Försterei“ parken, der direkt gegenüber liegt, profitieren Sie von deutlich günstigeren Parkgebühren von wenigen Euro pro Tag.

Vom Parkplatz aus müssen Sie mehrere Kilometer gehen, um zum Ziel zu gelangen. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, sich ein Fahrrad zu mieten oder den Bus zu nehmen. Für den Fall, dass Sie vor Ort ein Rad ausleihen möchten, sollten Sie dieses rechtzeitig buchen, damit es zum gewünschten Termin auch wirklich zur Verfügung steht. Aufgrund der im Nationalpark angelegten Radwege bietet das Radeln hier ein tolles zusätzliches Erlebnis.

Wenn Sie mit kleinen Kindern anreisen, die zwar nicht mehr im Wagen sitzen, jedoch keine weiten Strecken laufen möchten, ist der Bus die beste Alternative. Oder Sie mieten sich ein Fahrrad mit praktischem Anhänger für Kinder und Gepäck.

Sicherheitshinweis

Halten Sie sich ausschließlich in den öffentlich zugänglichen Bereichen auf, um keinerlei Sicherheitsrisiko einzugehen. Vor allem der Aufenthalt in den vom Absturz gefährdeten Bereichen und unterhalb der Felsen am Strand birgt eine hohe Gefahr und sollte daher vermieden werden.