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Putbus, die wei&szlich;e Stadt der Insel Rügen
   

Eines der führenden Geschlechter des rügenschen Adels waren die von Putbus mit ihrem Fürsten Wilhelm Malte (1783-1854). Dieser gründete im Jahre 1810 sein Residenzstädtchen im klassizistischen Stil mit dem Obelisk in der Mitte des heutigen Ernst-Thälmann-Platzes. Von diesem Platz aus gehen sternförmig Wege ab, wie nach dem Vorbild von Karlsruhe. Um ihn herum entstand der "Circus", bestehend aus 15 wei&szlich;en Stadthäusern und dem Pädagogium. Nach seiner Entstehung bestand Putbus jahrzehntelang lediglich aus dem Schloss, dem Theater, dem Kursaal und dem Spielsaal. Zusätzlich gab es einige Villen und Hotels, sowie das Pädagogium. Der Rest der Stadt entstand wesentlich später. Als das Theater, übrigens nach wie vor das einzige auf Rügen, 1948 seine Tore schloss, verfiel es rapide und konnte erst 1998 nach sechsjähriger Sanierung wieder eröffnet werden.

Vom Schloss blieb leider bis auf eine Freitreppe zum Schwanenteich nichts übrig, es wurde ein Opfer der Geschichte. Im Jahre 1953 wurde durch den Rat des Bezirkes Rostock der Versuch unternommen, das inzwischen stark beschädigte Schloss zu renovieren. Allerdings wurde durch ein Denkmalpflegegutachten, das aufwändige Veränderungen forderte, das Projekt wegen zu hoher Kosten kaum noch durchfürbar.

Trotzdem wurde mit der Restaurierung begonnen. 1957 wurde das Schloss aber schlie&szlich;lich aufgegeben und bis 1964 nach und nach gesprengt. Ursprünglich befand es sich im dazugehörigen und heute noch sehenswerten Schlosspark, der ebenfalls vom damaligen Fürsten angelegt worden war. Die inzwischen circa 200 Jahre alten Bäume laden den Erholungssuchenden zum Verweilen ein. Tulpenbäume, Gingkos, Mammutbäume und Stachelfichten, sowie syrische Goldeschen und Sumpfzypressen breiten sich schützend aus. Diese kennen die Geschichte sicher genauso gut wie die uralten, riesigen Eiben. Lohnenswert ist auch ein Blick auf das alte Wildgehege, in dem sich Damwild und Rotwild beobachten lassen.

Bei einem gemächlichen Gang durch diesen wunderschönen Park sollte man au&szlich;erdem unbedingt einen Blick auf das von Drake im Jahre 1859 geschaffene Marmordenkmal des Fürsten Malte werfen. Sehenswert sind zudem die Orangerie und die alte Schlosskirche sowie der restaurierte Marstall. Und, nicht zu vergessen, zu Putbus gehört auch der wenige Kilometer entfernte Ortsteil Lauterbach, der Badeort des Fürsten Malte. Dies veranlasste Fürst Malte damals, nahe bei Putbus das erste Seebad Rügens zu gründen.

 
 
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