STÖRTEBEKERS GOLD
"DER FLUCH DES MAUREN"
19. Juni bis 04. September 2010
Kurze Inhaltsangabe ohne zu viel zu verraten
Eine Abordnung Kastiliens unter Führung des fanatischen Abtes Ignatius, fordert von
Granada außer den üblichen Tributzahlungen, auch die Reliquie des „Heiligen Antonius“, die
im Schrein des gleichnamigen Brunnens ruht. Sollte Granada Tribut und Reliquie nicht in
100 Tagen entrichten, droht Kastilien mit Krieg.
Unglücklicherweise hat aber der jüdische Schatzmeister Granadas, Eli ibn Saul, diese
Reliquie, heimlich für frühere Tributzahlungen beim Bankhaus „San Giorgio“ in Genua
verkauft.
Störtebeker, Goedeke und Thomasius erreichen Granada und beginnen mit ihrer Suche nach
versteckten Hinweisen, auf den verschollenen Schatz der Templer. Von dem Mädchen Maria,
auf deren Familie seit Generationen ein Fluch liegt, erfährt Störtebeker, dass der „Heilige
Antonius“, den Maria immer wieder anruft um sie von dem Fluch zu erlösen, der
Schutzpatron der verlorenen Schätze ist. Störtebeker glaubt damit, den entscheidenden
Hinweis auf den Verbleib des Schatzes gefunden zu haben.
Die genuesische Bank „San Giorgio“, das eigentliche Machtzentrum der Stadt, hat zu einer
Wohltätigkeitsveranstaltung geladen. Die „feine Gesellschaft“ soll bei einer Modenschau die
Kreationen berühmter Couturiers ersteigern, und der Erlös soll den Armen zu Gute
kommen. In die Vorbereitungen platzt Eli ibn Saul, um die Reliquie vom Bankherren Baptista
de Rocca zurück zu kaufen. De Rocca behauptet diese Reliquie nicht mehr zu haben und
obwohl Eli ahnt, dass er betrogen wird, bleibt ihm nicht viel mehr als eine leere Drohung.
Baptista de Rocca war es, der der kastilischen Krone geraten hat, diese Reliquie zu
fordern. Da sie in seinem Besitz ist, liefert er den Kastilienen den ersehnten Kriegsgrund. Er
finanziert den Krieg und im Gegenzug verpflichtet sich Kastilien seine gesamte Flotte bei ihm
zu versichern. So hofft er sein Bankhaus zum mächtigsten Finanzinstitut Europas zu machen,
Der „Schwarze Krake“ - ein berüchtigter Pirat, der im geheimen Auftrag de Roccas Schiffe
kapert um deren Eigner zu Versicherungen bei ihm zu zwingen, verlangt von de Rocca
ausstehenden Lohn. Doch der weigert sich zu zahlen und will obendrein seinen anrüchigen
Komplizen los werden. Immerhin gelingt es dem „Schwarzen Kraken“ de Rocca ein
Schnippchen zu schlagen. Der düpierte Bankherr muss die teuren Kleider der internationalen
„Haute Couture“ selbst bezahlen.
Störtebeker und Maria empfinden mehr als Sympathie füreinander. Dem Geheimnis des
Templerschatzes sind Störtebeker und seine Freunde allerdings nicht näher gekommen. Das
Eintreffen Guy de Rigaults in Granada, der sich an Störtebekers Fersen geheftet hat um den
Schatz in den Besitz des Hauses Orleans zu bringen, macht die Sache nicht leichter.
Eli ibn Sauls erfolglose Reise nach Genua lässt Hassan, den fanatischen Heerführer
Granadas frohlocken. Auch er will den Krieg, so voraus schaubar Granadas Niederlage auch
ist. Störtebeker begreift, dass die Reliquie der Schlüssel für Granadas Überleben, wie für das
Auffinden des Templerschatzes ist. Er bietet Eli ibn Saul an, die Reliquie zu beschaffen, wenn
sie ihm im Gegenzug für kurze Zeit überlassen wird. Der Schatzmeister ist zwar skeptisch,
aber da er keinen anderen Ausweg sieht, geht er auf den Handel ein.
Störtebeker hat erfahren, dass der Bankherr de Rocca mit dem „Schwarzen Kraken“
schmutzige Geschäfte macht. Er hofft diesen Piraten zu fangen um den Bankherren
erpressen zu können. Die Reliquie gegen das Schweigen des „Schwarzen Kraken“. Doch
de Rocca wähnt sich sicher. So muss Störtebeker einen anderen Weg wählen. Am Ende hat
er die Reliquie und ganz nebenbei noch die Bank ruiniert.
Der Friede ist für Granada zwei weitere Jahre gesichert. Eli ibn Saul steht zu seinem Wort,
und so gelingt es Störtebeker mit Hilfe der Reliquie, dem Geheimnis des Templerschatzes
noch näher zu kommen. Er verlässt Granada mit Maria. Sie hat sein Herz gewonnen und
durch die Kraft der Liebe wurde sie endlich vom Fluch des Mauren befreit.
(Quelle:www.stoertebeker.de)
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